Forschungsmethodik

Bezugnehmend auf Kubicek hat eine einfache Überprüfung einer Hypothese so wenig Bedeutung wie die bloße Konstruktion wissenschaftlicher Aussagen. Daher zielt die wissenschaftliche Methodik zur Beantwortung der Hauptforschungsfrage nicht darauf theoriegeleitete Hypothesen zu prüfen, sondern Aussagen zu konstruieren und zu entwickeln, welche die Erstellung möglicher Realitäten erlauben. Aufgrund der konzeptionellen Formulierung der oben genannten Hauptforschungsfrage ist eine Unterteilung in mehrere Fragen notwendig. Diese Teilfragen dienen ausschließlich als Anhaltspunkte zur Beantwortung der Hauptforschungsfrage:

  1. Welche Definition von Ressourcen ist für dieses Projekt angemessen?
  2. Welche Phasen gibt es im Lebenszyklus eines Werkzeugs?
  3. Welche Parameter existieren bei der Werkzeugkonstruktion?
  4. Was sind die Einflussfaktoren (Parameter) für den Ressourcenverbrauch in diesen Phasen?
  5. Welche Abhängigkeiten bestehen zwischen den Einflussfaktoren auf den Ressourcenverbrauch und den Werkzeugparametern?
  6. Wie sehen die Anforderungen und eine entsprechende Gestaltung eines Berechnungstools für den Ressourcenverbrauch aus?
  7. Welche Geschäftsmodelle können aus der Nutzung dieses Berechnungstools durch die Werkzeugbauer entstehen, um ihre Wettbewerbsposition auf dem hoch dynamischen Umfeld nachhaltig zu verbessern?

Die Arbeit an Lösungen für verschiedene unterteilte Forschungsfragen bringt Zusammenhänge zwischen Problemen der Praxis und neu definierten Forschungsfeldern in den Fokus.
Somit bildet der Kern der wissenschaftlichen Methodik einen heuristischen Rahmen.
Komponenten dieses Konstrukts sind Werkzeugkonstruktionen, Produktionsprozesse, Ressourcenverbrauch, die Wiederverwendung von Werkzeugen sowie das Recycling. Die wissenschaftliche Methodik schreibt eine Analyse dieses heuristischen Rahmens aus verschiedenen Perspektiven vor.
Diese Perspektiven sind aus verwandten wissenschaftlichen Disziplinen abgeleitet und auf Qualität, Produktionsmanagement und Marketingstrategien zugeschnitten. Dies stellt in der Erwartung die am besten geeignete wissenschaftliche Methodik zur Kreierung einer Lösung bezogen auf die dargestellten Herausforderungen und Bedürfnisse der KMU dar.
Der heuristische, empirische Ansatz wird dieses mehrdimensionale und komplexe Problem in kürzerer Zeit lösen, verglichen mit einem rein analytischen Forschungsansatz basierend auf den Gesetzen der Physik. Der heuristische, empirische Ansatz bietet kürzere Zeiten der Realisierung, Test und Validierung und ist auch betriebsfähiger für die Nutzer.

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