Ausgangssituation

Zielbild

Die Effizienz und die Stabilität fast aller Produktionsprozesse als auch die Qualität der Produkte sind zwangsläufig eine Folge der Qualität des Werkzeugs. Aber noch immer wird das enorme Potenzial von Werkzeugen zur Optimierung des Produktionsprozesses nicht voll ausgenutzt. Innovative Werkzeuge sollten über die Effektivität hinaus gehen und den Werkzeugbenutzern auch eine effizientere Produktion anbieten, nicht nur in Bezug auf die zur Werkzeugproduktion verwendeten Ressourcen, sondern auch auf den Ressourcenbedarf in der Nutzungsphase eines Werkzeugs.

Das geplante TEC Projekt konzentriert sich auf die Ressourceneffizienz über den gesamten Lebenszyklus eines Werkzeugs.
Das Ziel von TEC ist es, Werkzeugbauern sowie Werkzeugnutzern in Europa eine Vorhersage über den (Werkzeug-)Verbrauch von Ressourcen als innovativen, kundenspezifischen und wertsteigernden Service zur Abgrenzung von Konkurrenten, besonders von denen der Niedriglohnländer, und zur Unterstützung der Entwicklung hin zu einer noch stärker wissensbasierten Industrie, zu ermöglichen. Die komplexen Zusammenhänge in verschiedenen Stadien des Werkzeug-Lebenszyklus werden beschrieben und verwendet, um ein Berechnungstool für die wissensbasierte Schätzung der Ressourceneffizienz des Werkzeugs zu erstellen.

Ein auf diesem Wissen basierendes Geschäftsmodell soll so hergeleitet werden, dass die Wettbewerbsfähigkeit europäischer KMU nachhaltig gestärkt ist.
Die verwendete Forschungsmethodik wird eine heuristische Annäherung sein, um die komplexe
Struktur der Abhängigkeiten von Parametern im Zusammenhang mit Ressourcenverbrauch zu lösen.

Die Forschung wird auf empirischen Daten basieren, die analysiert und in kurzer Zeit in ein einfaches Modell, welches entsprechende Ergebnisse hergibt, übertragen werden.
(im Vergleich zu einem analytischen Ansatz, der auf physikalischen Gesetzen beruht). 14 Europäische KMU (Deutschland und Österreich) werden sicherstellen, dass empirische Daten verfügbar sein werden und dass die Daten für den gesamten europäischen Markt relevant sind.

„Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt, noch die Intelligenteste. Es ist diejenige, die die Anpassungsfähigste ist. „
Clarence Darrow

Das IGF-Vorhaben 64 EN der Forschungsvereinigung Forschungsgemeinschaft Qualität e.V. – FQS, August-Schanz-Straße 21A, 60433 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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